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Jahresbericht 2010
 
 

16. März – 155. Generalversammlung

Im frühlingshaft dekorierten Zehntensaal hatten sich 84 Mitglieder und Gäste eingefunden. Das Protokoll der GV 2009, die Jahresberichte der Präsidentin, der Webstube und der Sprachschule sowie die Jahresrechnung 2010 wurden diskussionslos genehmigt. Zustimmung fand auch der vorgeschlagene gleichbleibende  Mitgliederbeitrag. Von den Vergabungen an bedürftige Schweizer Familien wurde mit Befriedigung Kenntnis genommen.
Unter dem Traktandum Wahlen galt es Abschied zu nehmen von Erika Bresch, welche dem Vorstand während 8 Jahren angehört und sich mit grossem Engagement für die Belange des FVH eingesetzt hatte. Als Ersatz konnte Catherine Dold gewonnen werden, die in Abwesenheit einstimmig gewählt wurde.
Anschliessend bedankte sich die Präsidentin bei ihren Vorstandskolleginnen und allen Mitgliedern, welche zum guten Gelingen des vergangenen Vereinsjahres beigetragen hatten. Nach Erledigung aller Geschäfte kamen die Teilnehmerinnen in den Genuss des von Fredi Bannwart schmackhaft zubereiteten Essens. Im Anschluss konnte die Präsidentin eine Gruppe Steptänzerinnen aus dem BACKSTAGEstudio sowie die beiden jungen Europameister im Steptanz unter Leitung von Regine Ochsner begrüssen, welche mit ihren hinreissenden Darbietungen zu begeistern vermochten.
Ein weiterer Höhepunkt war das von vielen Mitgliedern kreierte gluschtige Dessert-buffet, das sich wie immer eines grossen Zuspruchs erfreute und zum Verweilen einlud.
 
17. Mai – Äusserst diskret und doch geschminkt
Im Festsaal der Vogtei trafen sich 26 Frauen, um Tips und Tricks zu einem gepflegten Aussehen zu erhalten. Der FVH hatte Heidi Hostettler, eine erfahrene und kompetente Kosmetikerin und Visagistin aus Zürich, für diesen Nachmittag gewinnen können. Anhand von Bildern und der Präsentation diverser Schminkutensilien erfuhren die Teilnehmerinnen, wie man sich typengerecht schminken und das Beste aus sich herausholen kann. Die praktische Anwendung wurde an einer der anwesenden Damen vordemonstriert. Der Effekt war derart verblüffend, dass dem "Model" geraten wurde, gleich in den Ausgang zu gehen.
Bei Getränk, Kaffee und diversem Kleingebäck wurden noch offene Fragen beantwortet und man war sich einig, wieder etwas mehr Zeit für die eigene Schönheit zu investieren
 
9. Juni – Ausstellung " Zunftstadt Zürich"
Nicht nur in der Stadt Zürich sondern auch seeaufwärts lässt das " Sächsilüte" jedesJahr viele Herzen höher schlagen. Hunderte von Frauen decken sich mit Blumen ein, um damit die Zünfter am Umzug zu beschenken. Welcher geschichtliche Hintergrund steckt aber hinter diesem Frühlingsfest? Dieser Frage wollten 30 Personen nachgehen, welche mit dem FVH die Ausstellung "Zunftstadt Zürich, bewegte und bewegende Bilder" im historischen Haus Zum blauen Himmel besuchten. Die Ausstellung erstreckt sich über drei Räume. Im einen nimmt man in einem Weidling Platz und treibt dann virtuell Limmat abwärts, wobei viel Interessantes über Zunfthäuser, Traditionen, Sitten und Gebräuche zu erfahren ist.
Etwas wacklig ausgestiegen folgt im Nachbarsaal eine packende Bildproduktion über die schwierige wirtschaftliche und soziale Lage früherer Zeiten. Im dritten Zimmer wird die 200-jährige Geschichte des Sechseläutens präsentiert, das sich aus verschiedenen Bräuchen (Umzug, Böögg und 6-Uhr-Läuten) entwickelt hat. Die TeilnehmerInnen dieses interessanten Morgenprogramms werden das nächste Sächsilüte mit diesem Backgroundwissen sicher noch viel intensiver miterleben und geniessen.
 
2. Juli – Opernfestival Avenches
Für diesen Anlass waren nur gerade 16 Anmeldungen eingegangen, weshalb der Preis um Fr. 20.00 pro Person angehoben werden musste, um die Kosten des Busses zu decken. Dies hatte wiederum zur Folge, dass 4 Personen ihre Anmeldung rückgängig machten, sodass dann nichts anderes übrig blieb, als die vorreservierten 30 Eintrittskarten vor dem Verfall zurück zu geben und den Opernabend abzusagen. Im Nachhinein gingen noch mehrere Anfragen ein, ob man nach Avenches mitkommen könne – leider zu spät. Bedauerlicherweise wurde so eine sehr eindrucksvolle Aufführung von Donizettis  Lucia di Lammermoor verpasst, welche bei schönstem und warmem Wetter über die Bühne des Amphitheaters ging. Wirklich schade!
 
7. September – Jahresausflug / Weltkulturerbe La-Chaux-de-Fonds
La-Chaux- de-Fonds ist ansich nicht unbedingt ein vorrangiges Ausflugsziel.
Wie kam ausgerechnet diese Stadt zur Auszeichnung eines Weltkulturerbes? Um mehr darüber zu erfahren, begaben sich 48 Damen per Car nach La-Chaux-de-Fonds. Nach der Ankunft wurde im höchstgelegenen Restaurant der Stadt ein stärkender Kaffee mit Gipfeli serviert, von wo aus die Teilnehmerinnen einen ersten Eindruck über die Stadt erhielten. Die anschliessende Führung durch das Uhrenmuseum vermittelte viel Wissenswertes über die Geschichte und die Entwicklung der Uhren.
Für ein spezielles Mittagessen ging's mit dem Bus aus der Stadt, nämlich zum ältesten Bauernhaus von La-Chaux-de-Fonds, der " La Ferme des Brandt", einem imposanten Jurassier Haus von 1614. In einem grossen, von riesigen Säulen gestützten Kellergewölbe und mit brennendem Cheminee erwartete die Zürcherinnen ein hervorragendes Mittagessen. Bei nach wie vor regnerischem und kühlem Wetter, aber bei guter Laune, bestieg die Teilnehmerschar nachher den "Petit Train" zu einer interessanten Stadtrundfahrt, bei welcher das Rätsel um das Weltkulturerbe gelüftet wurde:
La Chaux-de-Fonds ist nämlich ein einzigartiges Beispiel für die Symbiose von Industrie und Städtebau aus dem 19. Jh. Das für die Uhrmacherei so wichtige Licht bestimmt die gesamte Architektur. Zahlreiche grosse Fenster, die beschränkte Höhe der Gebäude, breite Strassen und vor jedem Haus ein Gartenplatz versprachen gute Arbeitsbedingungen und Gesundheit.
Die Rückfahrt nach Herrliberg erwies sich als viel kürzer, bot doch der interessante Tag in der Uhrenstadt reichlich Gesprächsstoff.
 
28. Oktober – 100 Jahre Kunsthaus Zürich / Picasso Sonderausstellung
Aus dem Sonderprogramm "100 Jahre Zürcher Kunsthaus" wählte der FVH die Picasso-Ausstellung und traf damit ins Schwarze, meldeten sich doch über 40 Personen zur Führung durch Picassos Retrospektive an.
Als im Jahre 1932 in Zürich die weltweit erste Museumsretrospektive des spanischen Künstlers stattfand, traf der damals 50jährige Picasso die Auswahl von 225 Werken selber. Das Kunsthaus Zürich setzte sich zur Feier des 100-jährigen Jubiläums ein sehr hohes Ziel, nämlich all jene 225 Werke ausfindig zu machen und auszustellen. Die imposante Ausstellung war nicht nur für die BesucherInnen aus Herrliberg sondern weit über die Kantonsgrenze hinaus ein grosser Erfolg.
 
13. November - Suppentag
Das Gelingen des Herrliberger Suppentags basiert auf der Mithilfe von Freiwilligen, welche sich teils privat und teils aus Vereinen oder Behörden zusammensetzen.
Seit Jahren betreut der Vorstand des FVH das Kaffee- und Kuchenbuffet. Auch dieses Jahr konnten genügend Torten und schön dekorierte Kuchen entgegengenommen werden. Zum Mittagessen lockte nicht nur eine feine Suppe, sondern auch ein komplettes Menu. Nach der Vorstellung zweier Projekte, welche von einer Vertreterin der Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration sowie von Pfr. Peter Bachmann für seine Stiftung "Esel für Aethiopien" präsentiert wurden, gab es einen grossen Andrang auf die vielen feinen Kuchen. Der Suppentag ist stets ein schöner Treffpunkt von Alt und Jung. Anwesend waren auch viele junge Familien mit Kindern. Wie schön, an einem Samstag nicht kochen zu müssen!
 
18. November - Büchernachmittag
Diesen Nachmittag lassen sich viele treue Leseratten nicht entgehen, ist doch die Vorstellung der aktuellsten Neuerscheinungen durch Ursula Bieri stets ein interes-santer Anlass. Schön, dass auch immer wieder neue Gesichter anzutreffen sind. Mit Begeisterung las und erzählte U. Bieri aus den von ihr ausgewählten  Werken. Einmal mehr bot sich die Gelegenheit, erste tolle Weihnachtsgeschenke zu kaufen.
 
2. Dezember - Fondueplausch
Viele Teilnehmerinnen verbinden diesen Anlass mit einem abendlichen Spaziergang
zur Blüemlisalp und zu später Stunde mit einem Verdauungsmarsch nach Hause.
An adventlich mit Nüssen, Mandarinen und Schöggeli gedeckten Tischen
begeisterte das Fondue auch dieses Jahr die 34 Anwesenden. In zwei grossen Körben sammelten sich wieder hübsch eingepackte Geschenke, welche zum Kauf angeboten wurden. Der Erlös betrug Fr. 615.00, welcher aus der Vereinskasse auf Fr. 1000.00 aufgerundet und traditionsgemäss dem Kinderheim Sunnemätteli überbracht wurde.
 
2. Februar 2011 - Theaterabend
Einen unbeschwerten Theaterabend mit Freunden und Bekannten verbringen zu dürfen, ist so begehrt, dass sich 70 Personen per Bus oder mit Privatautos im Theater der Kammerspiele Seeb einfanden. Das Cüpli zur Begrüssung und das darauf folgende reichhaltige Apérobuffet fanden grossen Anklang. Dieses Jahr stand das Stück "Gut gegen Nordwind" von Daniel Glattauer auf dem Programm. Eine moderne E-Mail-Beziehung, grossartig gespielt von Isabelle Flachsmann und Stefan A. Kollmuss. Nach kräftigem Schlussapplaus blieben noch 20 Minuten Zeit, um im hübschen Theaterbistro einen kleinen Umtrunk zu genehmigen, bevor es wieder komfortabel nach Hause ging. Ein Anlass, welcher nach übereinstimmender Meinung der TeilnehmerInnen auch im künftigen Jahresprogramm nicht fehlen sollte.
 
Mitgliederbestand
Der FVH zählt zur Zeit 289 Mitglieder. Es gab 2 Austritte und einen Todesfall zu verzeichnen. Erfreulicherweise konnten 12 Neumitglieder gewonnen werden.
Vorstandstätigkeit
Der Vorstand traf sich zu 5 Sitzungen sowie zu einer kürzeren Adventsitzung mit Apéro. Die Generalversammlungen der benachbarten Frauenvereine wurden mit Interesse besucht. Die Präsidentin nahm an der Delegiertenversammlung des SGF und an der Präsidentenkonferenz der Gemeinde Herrliberg teil, ebenso am Präsidentinnentreffen des Bezirks Meilen. Wie jedes Jahr fand auch ein gemütliches Vorstandsessen statt, an welchem auch die Verantwortlichen der Webstube teilnahmen.
Vielen Dank
Ein herzlicher Dank geht an meine Vorstandskolleginnen, welche wiederum sehr viel zum gelungenen Vereinsjahr beigesteuert haben. In einem derart freundschaftlichen Verhältnis zusammenzuarbeiten, macht wirklich Spass. Ein Dankeschön auch allen Mitgliedern für jede Unterstützung, insbesondere den Dessertspenderinnen sowie all jenen, die uns bei Bedarf ihre Hilfe anbieten.
 
Herrliberg, im Februar 2011
 
Susanne Schmid, Präs

 

 

 

 

 

 
 
 
  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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