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Frauenverein Herrliberg bei den Kammerspielen Seeb in Bachenbülach 2. Februar 2012
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Einen Theaterabend in Begleitung von Freundinnen, Ehemännern oder Partnern bei den Kammerspielen Seeb zu verbringen, ist beim Frauenverein Herrliberg inzwischen so beliebt, dass auch dieses Jahr bereits Wochen vor Anmeldeschluss eine lange Teilnehmerliste bestand. Der Bus mit 50 Plätzen war schnell besetzt, sodass ein weiterer dazu gemietet werden musste.
Im Theaterbistro erwartete die grosse Gästeschar zuerst ein abwechslungsreiches kaltes Buffet. Anschliessend stand die spritzige Musical-Komödie "Non(n)sense von Dan Goggin, welche über Jahre am New Yorker Off-Broadway aufgeführt wurde auf dem Programm. Die fünf Schauspielerinnen boten eine grandiose Leistung in Gesang, Tanz und Theater und spielten sich als witzige und liebenswerte Nonnen im Nu in die Herzen der Herrliberger Zuschauer. Wie schön, wieder einmal einen Abend lang herzhaft lachen zu können.
Auf den verschneiten Strassen ging's hernach wieder sicher nach Herrliberg zurück.
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Lunchvortrag7. November 2011 |
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Das Thema des Lunchvortrags hiess :Die Optimierung des persönlichen Auftritts. Frau Catherine Tenger, Herrliberg , Expertin für Stil und Umgangsformen, hielt vor 40 interessierten Frauen einen äusserst informativen und unterhaltsamen Vortrag. Was hat sich in den letzten 50 oder auch nur 15 Jahren geändert? Was ist gleich geblieben? Sie machte einem klar, dass man zum Beispiel ein Image nicht einfach hat. Das Image setzt sich aus verschiedenen Faktoren zusammen, die man teilweise selbst beeinflussen kann. Das Image ist das das Bild , das ein Fremder von einem hat. Anderseits kommt es auch auf den jeweiligen Standpunkt an , wie man etwas wahrnimmt. Der erste Eindruck ist wichtig. Anhand von verschiedenen Bildern liess Frau Tenger die Zuhörerinnen die Berufe der jeweils gezeigten Personen erraten. Es war spannend zu sehen, was ein gutsitzender Anzug ausmacht oder was die Körperhaltung einem für einen Eindruck vermittelt. Wer öffnet wem die Tür? Bis vor kurzem war es klar, der Mann öffnet der Frau die Tür. Heute kommt es auf die Situation an: Ist die Frau die Geschäftsfrau und der Mann ihr Kunde dann öffnet die Frau dem Mann die Tür. Weiter ging es mit Bildern , die Gesten veranschaulichten. Was bedeuten die verschränkten Arme , was die Mimik, was die hängenden Schultern.
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Ein wichtiges Thema war auch wer stellt wen vor? Im Geschäftsleben begrüsst man die ranghöhere Person zuerst, im Privatleben begrüsst man eine ältere Person vor einer jüngeren. Der Händedruck ist auch Meinungsbildend . Jemandem mit einem kraftlosen Händedruck traut man nicht gerade viel Energie zu. Auch das Handy war ein Thema. Ein Handy gehört beim Essen nicht auf den Tisch! Was heute für uns selbstverständlich erscheint, war nicht immer so: Zu Beginn der Handyzeit musste man die Telefone zeigen können, schliesslich hatte damals noch nicht jeder eines. Das hat sich grundlegend geändert. Die Stunde verflog im Nu. Man hätte Frau Tenger noch lange zuhören können. Sie beantwortete anschliessend noch diverse Fragen. Beim darauffolgenden Lunch wurde noch eifrig über das soeben Gehörte diskutiert. ![]() |
Konzertnachmittag im Neugut Wädenswil6. September 2011 |
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In einen Genuss besonderer Art kamen die Mitglieder des FV Herrliberg .
Sie besuchten das Neugut in Wädenswil ,wo speziell für sie auf der Heubühne des Neuguts ein Konzert geboten wurde. Das Flötistenpaar Philipp Bachofner und Brita Ostertag von der Artarena, spielten einen Strauss bunter Melodien von Haydn über Mozart bis zu Jazz. Es war ein besonderer Leckerbissen für jeden Musikfreund. Die Qualität des Gebotenen war auf höchstem Niveau und begeisterte alle. Nach dem Konzert konnte noch das ganze Gut besichtigt werden . Da sich auch das Wetter von seiner besten Seite zeigte , konnten danach Kaffee und Kuchen draussen an den eigens gedeckten Tischen in idyllischer Umgebung eingenommen werden. Es passte einfach alles zusammen.
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Mit Tilla Theuss durch die FIFA28. Juni 2011 |
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Der Andrang für die Führung durch die FIFA mit der bekannten Architektin Tilla Theuss war gross!
Nach einem kurzen Film über die FIFA, erzählte Frau Tilla Theuss von ihrem mutigen Start von der Parzellensuche bis zum fertigen, aussergewöhn-lichen Bauwerk.
Die 45 Herrlibergerinnen mit Ehrengast Frau Daphne Rohr, Präsidentin vom schweiz. FV, erlebten danach die Führung durch diese heiligen Fussballhallen.
Tilla Theuss freute sich über das passende Datum, eine Frauenführung während der Frauen – WM sei gut. Sie erzählte von den Herausforderungen an kleine Firmen, Platinplättchen an riesige Flächen anzubringen, dem immensen Zeitdruck, der Materialsuche und vor allem deren Bearbeitung. Es war spannend und manches Detail wäre entgangen, hätte sie nicht darauf aufmerksam gemacht!
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"Grandios“ „stimmig“,“ durchdacht“,“ imposant“ und „viel schöner als erwartet“, waren die Be-schreibungen danach, als einige Damen auf der Sonnenterasse vom Rest. Zürichberg sassen.
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Jahresausflug nach Flach - Spargelhof "Thurhof" und Besichtigung Eglisau26. Mai 2011 |
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Am Donnerstag, 26. Mai trafen sich 50 gutgelaunte Frauen des FV Herrliberg zum Jahresausflug. Mit dem Car ging es nach Flaach ins zürcher Unterland. Auf dem Spargelhof "Thurhof" der Familie Spaltenstein gab es zuerst einen Begrüssungsapero. Danach fand eine Führung über den Hof statt. Zuerst erklärte Herr Spaltenstein anhand von Bildern die Entwicklung der Spargel: vom Samen bis zur Ernte. Danach ging es bei strahlendem Sonnenschein über den Hof, wo er die Unterschiede der weissen, grünen und der zur Zeit sehr aktuellen violetten Spargeln erklärte. Am Schluss konnte man noch die Spargelsortiermachine und die Spargelschälmaschine bestaunen. Die Sortiermaschine sortiert automatisch die Spargeln nach Grösse, Dicke und Zustand. Die Schälmaschine schält, wie der Name sagt, die Spargel. Ideal für die Hotellerie. Nach einem feinen Spargelessen mit verschiedenen Saucen ging es weiter nach Rüdlingen. Von dort ging es per Schiff nach Eglisau. Dort wurde die Gruppe bereits von zwei kundigen Führern erwartet, die ihr das Städtchen zeigte. Vor der Heimreise gab es noch Kaffee und Kuchen im historischen Gasthof Hirschen, zudem konnten unter der Führung von Herrn Aardema auch auch die stilvoll renovierten Zimmer besichtigt werden.
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Generalversammlung des Frauenvereins Herrliberg28. März 2011 |
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Wie in den vergangenen Jahren hatten sich eine grosse Anzahl von Mitgliedern das Datum der GV des Frauenvereins Herrliberg reserviert. Dieses Mal konnte Susanne Schmid, welche den Frauenverein seit neun mit viel Geschick und grossem Engagement präsidiert, die Rekordzahl von 110 Teilnehmerinnen im Zehntensaal der Vogtei begrüssen. Die traktandierten Geschäfte wurden zügig behandelt. Susanne Schmid liess die vielfältigen Aktivitäten im vergangenen Jahr noch einmal Revue passieren. Ruth Bühler berichtete von der Webstuben-Gruppe. Charlotte Sprecher Marti, Verantwortliche für die Sprachschule, machte insbesondere auf die beiden, neu geplanten Anfängerkurse in Italienisch und Spanisch aufmerksam. Edith Flütsch präsentierte eine ausgeglichene Rechnung 2010; diese und das Budget für das laufende Jahr wurden kommentarlos genehmigt. Der bisher mit Fr. 30.-- sehr bescheidene Mitgliederbeitrag muss wahrscheinlich im 2012 erhöht werden.
Drei der bisherigen Vorstandsmitglieder hatten ihren Rücktritt angekündigt und wurden nun offiziell verabschiedet: Edith Flütsch (Finanzen, nach 11 Amtsjahren), Lotti Freuler (Protokoll und Homepage, nach 6 Amtsjahren) und Charlotte Sprecher Marti (Sprachschule, nach 3 Amtsjahren). Die Präsidentin erzählte von der Zusammenarbeit mit den drei Kolleginnen einige mit Humor gewürzte Erlebnisse und dankte ihnen allen für ihren grossen Einsatz mit einem Geschenk. Als Nachfolgerinnen der drei Zurückgetretenen wurden Hildi Pinter, Annemarie Wittmer und Marlen Zollinger durch Akklamation in den Vorstand gewählt.
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Anschliessend begann der gemütliche Teil mit dem vom Frauenverein offerierten Imbiss. Annegret Trachsel und Helmuth Stanisch vom Ateliertheater Meilen unterhielten das gut gelaunte Publikum zwischendurch mit drei amüsanten Sketches von Loriot. Das wunderbare Dessertbuffet, welches wie jedes Jahr von zahlreichen Spenderinnen stammte, rundete den gelungenen Abend ab. Angesichts der süssen Köstlichkeiten wurden manche Diätvorsätze mindestens kurzfristig nicht so genau eingehalten.
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Theaterabend Kammerspiele Seeb2. Februar 2011 |
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Bereits zum 4. Mal organisierte die Präsidentin des Frauenvereins Herrliberg – Susanne Schmid – einen Theaterabend bei den Kammerspielen Seeb. Ein Car mit ca. 50 Personen sowohl Damen wie Herren fuhren in freudiger Erwartung nach Bachenbülach. Die Gruppe wurde bereits von mehreren Dutzend Personen erwartet, die mit ihren Privatautos angereist kamen. Sämtliche Teilnehmer des Theaterabends wurden mit einem Cüpli und einem sehr grosszügigen Apéro riche, begrüsst.
Anschliessend nahmen die Besucher die Plätze im Theater ein. Da das Theater exklusiv für die Herrliberger reserviert war, hatten alle Teilnehmer einen guten Platz mit bester Sicht auf die Bühne. Das Stück „Gut gegen Nordwind“ ist eine spritzige, amüsante Komödie. Das Stück wurde nach dem Buch von Daniel Glattauer bearbeitet. Eine falsch abgeschriebene Mail-Adresse bildet den Auftakt für eine Bildschirm-Beziehung, die allmählich ausser Kontrolle gerät. Eine glücklich verheiratete Frau beginnt mit einem ihr unbekannten Mann, der soeben eine gescheiterte Beziehung verarbeitet, e-Mails hin und her zu senden, bis es in der Leitung vor Erotik förmlich knistert. Die Antwort auf die Frage, ob es je zu einem persönlichen Treffen kommt, wird möglichst lange hinausgezögert. Die Zuschauer freuten sich über die witzigen Dialoge und nebst viel Gelächter gab es hie und da auch lautstarke Kommentare aus den Sitzreihen.
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Nach diesem sehr amüsanten Theaterabend gab es zum Abschied noch einen Schlummertrunk, bevor die einen wieder im Car Platz nahmen und die anderen mit ihren Autos nach Hause fuhren. Alle waren sich einig, nächstes Jahr sollte so ein Theaterabend wieder organisiert werden.
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Picasso Ausstellung (Bericht)28. Oktober 2010 |
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42 Kunstinteressierte trafen sich am Donnerstagmorgen zur Picassoausstellung im Kunsthaus. Unter kundiger Führung bekamen die Frauen (und ein paar Männer) des Frauenvereins Herrliberg einen interessanten Einblick ins Schaffen von Pablo Picasso, und zwar in sein Werk bis 1932. Damals fand die erste Museumsausstellung von Picasso im Kunsthaus Zürich statt. 70 der damals gezeigten Werke konnten nun wieder im Kunsthaus begutachtet werden.
Picasso war ein Wunderkind . Sein erstes Oelbild malte er mit 9 Jahren, mit 15 hatte er sein eigenes Atelier und mit 19 Jahren seine erst eigene Ausstellung. Die Ausstellung zeigt seine Frühwerke, die Stilentwicklung von der früheren Zeit bis zum Surrealismus. Man erfuhr, dass Picassos Arbeit sehr von seiner psychischen Verfassung abhing. Die blaue Periode mit ihren dunklen Farben begann mit dem Selbstmord seines besten Freundes. Er wechselte in die rosa Periode, in der wieder hellere Farbtöne dominierten, als er seine erste Lebensgefährtin kennenlernte. Man erfuhr des Weiteren , dass er sich immer wieder von zeitgenössischen Strömungen anstecken liess. Seine Freundschaft mit Cézanne und Braque beeinflusste ihn sehr. Mit Braque begründete er danach den Kubismus . |
Es war spannend zu sehen, wie er dort seine Bilder auseinandernahm und sie in geometrische Teile zerlegte. Später dann, als er sich wieder vom Kubismus ab- und dem Surrealismus zuwendete , setzte er diese mit einer Art Collage wieder zusammen.
Interessant zu erfahren war, dass es bis 1932 nur Stilleben, Landschaften und Porträts gab, aber keine politischen Bilder oder politische Themen.
Nach der sehr informativen Führung betrachtete man die Bilder aus einer anderen Optik als vorher, da man sie nun besser in Picassos Leben und in seine Zeit einordnen konnte.
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Der diesjährige Jahresausflug des FV Herrliberg führte zum Weltkulturerbe La-Chaux–de-Fonds.
Nach der nassen und zum Teil sogar nebligen Fahrt gab es zuerst auf dem höchsten Turm der Stadt einen stärkenden Kaffee. Trotz des nassen Wetters konnte man von dort oben einen ersten Eindruck über die Lage resp. die besondere Bauweise der Stadt gewinnen. Danach ging es ins bekannte Uhrenmuseum. Bei einer Führung durch die Uhrensammlung bekam man einen Einblick in die Entwicklung der Uhren von der Sonnenuhr, den Turm- und Standuhren über die mechanischen (Armband-) Uhren bis hin zu den modernen Quarzuhren. Die mechanischen Uhren sind wieder in Mode sind und man bezahlt Höchstpreise dafür .Eine solche Uhr besteht aus ca. 150 Einzelteilchen, die auch heute noch von Hand hergestellt werden. Die diesjährige Ausstellung versucht die Frage nach dem Dezimalsystem der Zeit zu beantworten und zeigt auch Uhren mit Dezimalzifferblättern. Weil dies aber zu kompliziert war, hatten diese Uhren nur kurzen Bestand. Heute verwendet man die Dezimalzeit noch im Sport. Anschliessend gab es einen sehr feinen Zmittag in einem äusserst charmanten, gemütlichen Restaurant. Am Nachmittag stand eine interessante Führung mit dem „Petit Train“ durch die Stadt auf dem Programm. Man erfuhr , dass durch den verheerenden Brand von 1794 beinahe die ganze Stadt zerstört wurde. |
Der Wiederaufbau der Uhrenstadt war durchdacht: Die Strassenzeilen wurden nach dem gleichen schachbrettartigen Muster gebaut wie in New York. Man baute Reihenhäuser, die immer dreigeteilt waren: Im ersten Teil wurde gearbeitet, im zweiten gewohnt und im dritten Teil war die Verwaltung. Vor jedem dieser Häuser gab und gibt es immer noch einen gemeinsamen Vorgarten. Da für das Uhrenhandwerk viel Licht vorhanden sein muss, sind die Fenster eher gross, häufig fehlen die Fensterläden. Dieser speziellen Architektur ist es auch zu verdanken, dass La-Chaux-de-Fonds ins Weltkulturerbe aufgenommen wurde. Die Häuser wurden schon zu einem grossen Teil wieder renoviert und dienen teilweise immer noch als Uhrenwerkstätte.
Mit vielen neuen, positiven Eindrücken gegenüber einer Stadt, die nur die wenigsten der 45 Teilnehmerinnen wirklich kannten, brachte der Car die Frauen am Abend zufrieden nach Herrliberg zurück. ![]() |






