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Frauenverein Herrliberg

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162. Generalversammlung des Frauenvereins Herrliberg

Am 14. März 2017 konnte die Präsidentin, Claudia Cafarelli 76 Mitglieder und Gäste im frühlingshaft geschmückten Saal der Vogtei begrüssen. Dieses grosse Interesse zeigt, dass die Arbeit des Vorstandes geschätzt wird.
Danach begrüsste sie die Vertreterinnen der Frauenvereine der Nachbar­gemeinden.

Nach der Genehmigung des letztjährigen Protokolls, ging die Präsidentin kurz auf die diversen Anlässe des vergangenen Jahres ein. Die Veranstaltungen wurden mit ca. 40 Personen pro Anlass gut besucht. Sie erinnerte daran, dass auf der Homepage des FVH die Berichte und Fotos dazu eingesehen werden können.

Der Verein hat 223 Mitglieder. Leider waren vier Todesfälle zu beklagen. Es konnten aber erfreulicherweise auch zwei Neumitglieder dazugewonnen werden.

Die Berichte der Sprachschule und der Webstube wurden verlesen. Sie gaben interessante Einblicke in die Kursangebote. Diese Berichte wurden ohne Fragen oder Gegenstimmen genehmigt.

Die Jahresrechnung lag, wie von den Statuten verlangt, 1 Stunde vor der Versammlung zur Einsicht auf.

Die Rechnung und das Budget wurden durch die Kassiererin erläutert. Auch im vergangenen Jahr wurden wieder einige Vergabungen getätigt. So erhielt das Chinderhuus Sunneschii CHF 10'000.- und das Rehazentrum des Kinderspitals     CHF 4'000.- für ein Therapie-Velo.

Die Revisorinnen empfahlen die Rechnung zur Annahme. Sie wurde ohne Gegenstimme genehmigt und dem Vorstand wurde Décharge erteilt.

Drei Vorstandsmitglieder sind ausgetreten. In den Vorstand wurden neu Daniela Haussmann und Susanne Kissling gewählt. Der FVH hat neu ein Co-Präsidium . Claudia Cafarelli und Eleisa Treichler wurden einstimmig in dieses Amt gewählt. Die Wiederwahl der verbleibenden Vorstandsmitglieder wurde in Globo bestätigt.

Danach wurden kurz die neuen Aktivitäten vorgestellt. Der Vorstand hat sich entschieden, neu Halbjahresprogramme zu erstellen um mehr Flexibilität zu erhalten. Im ersten Halbjahr 2017 stehen einmal mehr tolle und abwechslungs-reiche Veranstaltungen im Angebot, wie zum Beispiel die Besichtigung der Monet-Ausstellung in Basel oder ein Ausflug nach Strassburg zur Besuch des Europarates.

Anschliessend an den statutarischen Teil verwöhnte Fredy Bannwart die Frauen wie immer mit einem feinen Nachtessen. Die Präsidentin bedankt sich mit Blumen und schenkt einen tosenden Applaus an Herr Bannwart , der als Folge seiner Pensionierung,  zum letzten Mal für die Bewirtung zuständig war.
Danach bot  das Duo Mar y Monte und das Trio ToTo Toht dem Publikum ein sehr schönes Konzert.

Am Schluss durfte auch das bereits zur Tradition gewordene, reichhaltige Dessertbuffet nicht fehlen. Viele Mitglieder des Vereins hatten sich daran beteiligt, sodass es keine Wünsche offen liess.

                                                    

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Der Frauenverein Herrliberg besucht die Sammlung von Christoph Blocher
17. November 2015

Das diesjährige kulturelle Highlight aus Schweizer Sicht, die Ausstellung der Meisterwerke aus der sehr bedeutenden Privatsammlung von alt Bundesrat Dr. Christoph Blocher, wollten sich auch die Frauen des Frauenvereins Herrliberg nicht entgehen lassen. Die Ausstellung zeigt über 80 Gemälde mit Schweizer Kunst um 1900. Über 40 Frauen trafen sich vor dem Museum Oskar Reinhart in Winterthur um an einer Führung teilzunehmen und sie wurden nicht enttäuscht. Unter der kundigen Anleitung zweier Kunstführerinnen wurden ihnen diverse Werke von Hodler, Anker, Giovanni Giacometti und verschiedener anderer Schweizer Malern näher gebracht. Im Mittelpunkt stehen einerseits die Landschaften von Ferdinand Hodler und andererseits die Gemälde von Albert Anker. Man erfuhr, dass das Museum aus Anlass dieser Ausstellung die Holder-Säle neu gestaltet hat und es daher möglich wurde, die Kunstsammlungen der beiden Persönlichkeiten, Oskar Reinhart und Christoph Blocher mit einander zu verbinden. Zu sehen sind zahlreiche Bilder die seit Jahrzehnten oder noch gar nie öffentlich gezeigt wurden.

Die Besucherinnen wurden darauf aufmerksam gemacht, dass Hodler durch seine einfachen Landschaftsbilder zu einem der bedeutendsten Maler der Alpenlandschaft wurde. Er malte vor allem den Thuner- und Genfersee. Die Führerinnen zeigten einem, dass in seinen Bildern, im Unterschied zu den Landschaftsbildern von Adolf Dietrich, keine Tiere oder Menschen zu sehen sind.

Albert Anker dagegen malte vor allem Menschen, darunter viele Kinder. So war unter anderem das bekannte Bild “ der Schulspaziergang“ zu sehen. Albert Anker lag die Bildung sehr am Herzen, bei ihm gab es keinen Müssiggang. In seinen Bildern beschäftigen sich die Menschen stets mit etwas, sei es mit Stricken oder Lesen.

Im zweiten Stock gab es noch Gemälde anderer Schweizer Künstler zu sehen, so z.B. von Giovanni Giacometti.

Nach der Führung konnte man entweder noch ein wenig im Museum verweilen, durch die Gassen von Winterthur streifen oder den Heimweg antreten.

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Jahresausflug des Frauenvereins Herrliberg
8. September 2015

Der diesjährige Jahresausflug des FVH führte die Frauen zuerst nach Chur, dann in die Bündner Herrschaft und am Nachmittag nach Bad Ragaz an die Ragartz.

44 gut gelaunte Frauen bestiegen am frühen Morgen und bei strahlendem Wetter den Bus, der sie zuerst nach Chur brachte. Nach einem stärkenden Kaffee wurden sie Punkt 10 Uhr von ihren Guides Hans Hürlimann und Christian Ruch empfangen. Dann ging es los auf den eineinhalbstündigen Stadtrundgang. Man spazierte die Bahnhofstrasse Richtung Altstadt hinauf, währenddessen erzählte Hans Hürlimann, dass erst 1925 der motorisierte Verkehr zugelassen wurde, und dass es dafür 10 Abstimmungen brauchte. Vorher gab es nur Pferde. Er machte auf das alte Postgebäude aufmerksam und zeigte die Residenz Planta, die nun zum neuen Kunsthaus Churs umgebaut wird. Weiter führte er durch die verwinkelten Gässchen der Altstadt; so stand man auf dem Platz Jürg Jenatsch, dem Bündner Volkshelden, und sah den Brunnen mit den Tränen der Lukrezia, der Geliebten Jürg Jenatschs, die, der Legende nach, ihn eigenhändig umgebracht habe. Direkt nebenan befindet sich ein Barockpalast, der heute das kantonale Gericht beheimatet. Man erfuhr, dass es in der Altstadt 35 Brunnen gibt, die alle Quellwasser haben. Weiter ging es über beschauliche Plätze hinauf zur Kathedrale. Sie thront mit dem bischöflichen Schloss über der Altstadt. Danach betrachtete man die St. Martinskirche und erfuhr, dass diese nach dem St. Peter in Zürich das zweitgrösste Zifferblatt Europas hat. Am Ende des lehrreichen und interessanten Rundgangs wurde einem wieder einmal bewusst, wieviele Gässchen und Plätze die Altstadt Chur hat und was man verpasst, wenn man an der ältesten Stadt der Schweiz einfach vorbei fährt.

Nach einem feinen Mittagessen in Jenins  fand um 14.15 Uhr  die Führung in Bad Ragaz statt. Die erste Überraschung folgte gleich beim Verlassen des Busses. Noch bevor die Guides, Eliane Barth und Heidi Farth, die Frauen in Empfang nehmen konnten, mussten sie über die Strasse eilen, da eine Alpabfahrt stattfand! Die schön geschmückten Kühe wurden von den Frauen bestaunt. Danach wurden die beiden Gruppen in den wunderschönen Park geführt.

Es wurde erzählt, dass die diesjährige Bad Ragartz die 6. Skulpturenausstellung sei und dass zugleich der Kurort 175 Jahre Thermalwasser feiere. Die Ausstellung finde alle 3 Jahre statt. Dieses Jahr könne man 400 Werke von 90 Künstlern aus 13 Ländern betrachten, erstmals sei auch Russland vertreten. Das Spezielle der Ausstellung sei, dass nahezu alle Künstler beim Aufbau dabei gewesen seien und selbst Hand angelegt hätten. Aussergewöhnlich ist es auch, dass man keinen Eintritt bezahlt. Man konnte die Grossskulpturen, die über den ganzen Park verteilt waren, bestaunen. Die Skulpturen bestehen aus diversen Materialien, sei es Holz, Aluminium, Stahl oder Marmor. Man erfuhr auch, dass die Künstler ganz verschieden arbeiten. Der eine importiere das Holz und verarbeite es hier, der andere reise dem Holz hinterher und verarbeite es dort, wo er es finde.  Die Objekte stehen zum Verkauf. Schön zu hören war, dass obwohl der Versicherungswert der Ausstellung Fr. 22 Mio. betrage, diese nicht bewacht werde und dass trotzdem keine Vandalenakte vorkommen würden. Nach 1 ½  Stunden  hatten die Frauen einen Eindruck von dieser spannenden Ausstellung erhalten, um alles zu sehen, reichte die Zeit leider nicht.

Zum Abschluss des Tages warteten noch Kaffee und Kuchen im lauschigen Garten des Gasthofs Löwen auf die Frauen, wo noch eifrig über die Ausstellung und die persönlichen Lieblingswerke diskutiert wurde.

Für Fotos hier klicken

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Der FV Herrliberg besuchte die Gauguinausstellung
5. Mai 2015

 

20 Kunst interessierte Frauen des Frauenvereins Herrliberg bestiegen im HB Zürich den für sie reservierten Zug und fuhren nach Basel. In der Fondation Beyeler wartete bereits ihr Guide, Beatrice Massart, um sie durch die Gauguinausstellung zu führen.

Trotz der zahlreichen Besucher gelang es Beatrice Massart problemlos, die Besucherinnen so durch die Ausstellung zu führen, dass man jedes Bild bestens sehen konnte. Zuerst erzählte sie kurz über das Leben von Paul Gauguin. Man erfuhr, dass sein Vater ein liberaler Journalist war und die Familie aus politischen Gründen gezwungen war, im Verlauf der Februarrevolution 1848 Frankreich zu verlassen. Sein Vater starb während der Überfahrt nach Peru. Da Paul Gauguin peruanische Wurzeln hatte, verbrachte er die ersten paar Jahre bis zum Ausbruch des Bürgerkriegs in Lima. Zurück in Frankreich, schlug er nach der Schule die Seemannslaufbahn ein. Danach nahm er eine Stelle bei einer Bank an und verdiente gut als Börsenmakler. Erst mit 35 Jahren widmete er sich nur noch der Malerei.

Die ersten Bilder der Ausstellung waren der Zeit Gauguins in der Bretagne gewidmet. Er suchte dort nach einem einfachen, ursprünglichen Leben. Diese Bilder waren eher noch dunkel, erst auf späteren Werken leuchten die Farben.

Die Ausstellung konzentriert sich auf die reife Schaffenszeit Gauguins, als er bereits zu seinem eigenen Stil gefunden hatte. Er orientierte sich nicht mehr unbedingt am natürlichen Aussehen der Gegenstände. Er malte so, wie es ihm gefiel. Ein rosafarbener Strand etwa, musste ins Gemälde passen und nicht in Natura auch so sein. Im Zentrum der Ausstellung sind aber die Werke aus Tahiti und den Marquesasinseln. Er wanderte nach Tahiti aus, auf der Suche nach dem ursprünglichen tropischen Paradies. Er musste aber bald feststellen, dass die einheimische Bevölkerung durch die französische Kolonisation schon viel von ihrer eigenen Identität verloren hatte. Trotzdem bevorzugte er Motive der Südsee mit ihren leuchtenden Farben und buntgekleideten Menschen. Er malte vorwiegend sinnliche Frauen in idyllischen Landschaften.

Neben den Gemälden waren auch einige Skulpturen und Holzschnitte zu sehen.

Am Schluss waren sich alle Besucherinnen einig, dass es eine äusserst faszinierende Ausstellung ist und man versteht, dass sie zu den grossen europäischen Kulturhöhepunkten des Jahres zählt.

Nach der Führung machten sich einige Besucherinnen bereits auf den Heimweg. Die anderen nahmen im von Herzog und de Meuron restaurierten Volkshaus noch ein feines Mittagessen ein.

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Lunchvortrag des Frauenvereins Herrliberg
22. April 2015

Am letzten Mittwoch trafen sich die Frauen vom Frauenverein Herrliberg bei strahlendem Wetter zu einem Lunchvortrag im“ Chilehügel“ in Herrliberg.

Der Vortrag stand unter dem Thema „Herz“, wie erkenne ich ein Herzproblem, was kann ich tun und wie benutze ich einen Defibrillator.

Im ersten Teil erklärte Dr. Hartmut Seifert, Vereinsarzt vom Samariterverein Meilen-Herrliberg, mit Hilfe einer Powerpointpräsentation anschaulich die Funktion des Herzens. Bei einem Herzstillstand, bedingt vor allem durch einen Herzinfarkt od. durch Herzrhythmusstörungen, ist es unerlässlich, schnell zu handeln. Einerseits konnte man durch seine Erklärungen Altes wieder auffrischen anderseits erfuhr man wieder Neues. Auch wurde es klar, dass die ganze Wiederbelebung einen grossen Zeitfaktor beinhaltet. Schon nach drei Minuten ohne Sauerstoff beginnt unser Gehirn Schaden zu nehmen. Mit der Herzdruckmassage kann der Restsauerstoff im Blut zirkulieren. Man müsse fest und mindestens 100 Mal pro Minute drücken und nicht aufhören bis Hilfe eintrifft.

Im zweiten Teil wurde durch die kompetenten Samariter Elsy Meier und Walter Frey die Wiederbelebung Schritt für Schritt an einer Puppe demonstriert. Trifft man auf einen Notfall, gilt es, zuerst zu prüfen, ob die Person noch atmet, dann die Notfallnummer anzurufen. Danach geht es an die Wiederbelebung. Man wurde sich bewusst, dass Wiederbelebung Schwerstarbeit ist. Es gilt 30 Mal zu drücken und danach zweimal durch die Nase zu beatmen. Zentral ist aber die Herzdruckmassage. Durch eine Auffrischung in Sache Seitenlagerung wurde auch gezeigt, wie man einen schwereren Patienten gekonnt in die richtige Seitenlage bringen kann.

Zudem wurde einem die Angst vor einem Defibrillator genommen. Ist in einem Notfall ein solcher in der Nähe, sollte er unbedingt gebraucht werden. Der Defi gibt gezielte Befehle. Tut man etwas Falsches, funktioniert er einfach nicht, Schaden anrichten kann man somit gar nicht. Die Teilnehmerinnen haben die Standorte der Defibrillatoren in der Gemeinde erfahren, sie sind z.B. im Gemeindehaus, im Schulhaus, in der ref. Kirche und in der Kirche Wetzwil.

Es wurde einem nahegelegt, auch bei Zweifeln auf jeden Fall zu helfen.

Danach konnten die Teilnehmerinnen selbst Hand anlegen, an einer Puppe die Herzdruckmassage üben und den Defibrillator benutzen.

Nach dem Vortrag und den kompetenten Erläuterungen der Referenten konnten die Teilnehmerinnen den Lunch im schönen Garten zu sich nehmen, wo der rundum gelungene Anlass nach eifrigen Diskussionen seinen Abschluss fand.

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